Auf der Antarktischen Halbinsel, dem einzigen Teil der Antarktis, der über den südlichen Polarkreis hinausragt, befinden sich hunderte zurückgehende Gletscher. Die Ursachen dafür sind neben dem Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen auch große Mengen an Ruß und anderen Partikeln, die bei der Verbrennung fossiler Rohstoffe und Biomasse entstehen. Trotz ihrer Wichtigkeit für den Menschen enthalten die Gebirgs- und Talgletscher der mittleren Breite und der Tropen nur einen geringen Anteil des Gletschereises auf der Erde. Nördlich Norwegens befindet sich die Insel Spitzbergen des Svalbard-Archipels zwischen dem Nordatlantik und dem Arktischen Ozean, die von vielen Gletschern bedeckt ist. Der San-Rafael-Gletscher, einer der Gletscher dieser Eiskappe, zog sich seit Ende des 19. Bergsteigerzentrum Aletsch. 200 Meter pro Jahr und somit ca. [109] In Ecuador sank seit den frühen 1990er Jahren die Gletscherfläche von 92 km² auf 43,5 km² im Jahr 2017, die Höhe der Gleichgewichtslinie stieg auf 5120 m.[110] So hat der Antizana-Gletscher in Ecuador zwischen 1992 und 1998 jährlich 0,6–1,4 m Eis verloren, seit Mitte der 1980er-Jahre hat sich die Rückzugsgeschwindigkeit erhöht. Jahrhunderts ab, mit Ausnahme des Karakorums und von Teilen des nordwestlichen Himalayas. Von diesen Gletschern zogen sich der Meren- und der Carstenszgletscher zwischen 1973 und 1976 um 200 m bzw. Der Meren-Gletscher verschwand irgendwann zwischen 1994 und 2000 sogar völlig. [80] Die meisten Gletscher sind messbar dünner geworden, haben sich verkürzt, und das Nährgebiet der Gletscher hat sich im Laufe des 20. In der Regel sind kleinere Gletscher „klimaempfindlicher“ und so als Indikatoren für kurz andauernde Ereignisse brauchbar. B. zog sich zwischen 1936 und 1982 um 1,4 km zurück. Zwischen 2000 und 2002 verloren die East Northwall Firm demnach 4,5 %, die West Northwall Firm 19,4 % und der Carstensz-Gletscher 6,8 % ihrer Masse. Jahrhunderts haben die Gletscher in Tadschikistan 20 km³ Eis verloren. [121] Auch wenn die gegenwärtigen Bedingungen bestehen bleiben, wird die Eiskappe laut dem US-amerikanischen Paläoklimatologen Lonnie G. Thompson in etwa 50 Jahren komplett geschmolzen sein. jedoch kleiner gewesen als am Ende des 20. Die Gletscher der Alpen sind mit einer mehr als hundertjährigen Beobachtung die am besten dokumentierten Gletscher der Welt. Eine indirekte Wirkung des anthropogenen Klimawandels ist eine veränderte Verteilung von Niederschlägen, die ebenfalls die Massenbilanz von Gletschern beeinflussen kann. Dadurch nimmt die Gletscherfläche im Zehrgebiet, dort ist die Ablation am höchsten, zu. Auf dem Berg liegen einige kleine Gletscher, die in den letzten 6000 Jahren sechs Wachstumsphasen durchwandert haben (die beiden letzten in den Jahren 650–850 und 1350–1550). [84], Seit 1985 sind alle 47 beobachteten Gletscher der Nord-Kaskaden zurückgegangen. Der 70 km lange Fedtchenko-Gletscher, der größte Gletscher in Tadschikistan und zugleich der längste nicht polare Gletscher der Welt, hat bereits 1,4 % seiner Länge (0,98 km) und 2 km³ Eis während des 20. Consulta: typeFacets:"Newspaper or magazine article" Registros recuperados: 2.580 Máximo de registros impressos: 2500 Data/hora: 14/10/2020 01:35:08 Restricted use of antibiotics [112] Der Chacaltaya-Gletscher in Bolivien verlor beispielsweise zwischen 1992 und 1998 jährlich 0,6–1,4 m Eis. [152] Die Simmoneiskappe auf dem Hazen-Hochland auf der Ellesmere-Insel hat seit 1959 47 % ihrer Fläche eingebüßt. September 3, 2016JPEG. [129] Der Gletscher existiert außerdem ohne Unterbrechung seit wenigstens 11.700 Jahren und hat seitdem einige besonders schwere Dürren überstanden, wie aus seinen Eisbohrkernen hervorgeht. Diese werden (von Nord nach Süd) Larsen A, Larsen B und Larsen C genannt. Chapter 4: Observations: Changes in Snow, Ice and Frozen Ground. 1,6 km² im Jahre 1899 auf 0,4 km² (1993) abgenommen. Jahrhunderts stießen die meisten Pyrenäengletscher vor, seitdem gehen sie zurück, seit etwa 1980 in einem drastischen Ausmaß. Es besteht die Gefahr, dass diese ausbrechen (Gletscherlauf) und dabei Überschwemmungen verursachen. Aus historischen Aufzeichnungen wird ersichtlich, dass um 1880 außergewöhnlich viel Niederschlag fiel, jedoch vor 1860 Mengen vorkamen, wie sie auch im 20. [125] Anfang 2006 fanden Wissenschaftler ein großes Loch in der Nähe des Gletschermittelpunkts. Dieser Rückgang ereignete sich in einer Periode mit verringertem winterlichen Schneefall und höheren Sommertemperaturen. Issuu is a digital publishing platform that makes it simple to publish magazines, catalogs, newspapers, books, and more online. Während der globale Temperaturanstieg in der ersten Hälfte des 20. Schon ein kleiner Temperaturanstieg wirkt sich daher unmittelbar auf Tropengletscher aus. [66] Durch das Abschmelzen der Gletscher im Himalaya haben sich neue Gletscherseen gebildet. [78] Zwischen 1978 und 2014 haben die neuseeländischen Gletscher insgesamt ca. Jahrhunderts besonders auf Kanada, Nordeuropa, Westindien und Ostaustralien. [60], In China schmolzen zwischen 1950 und 1970 53 % von 612 untersuchten Gletschern. 1986 war er Messungen zufolge 1,6 km lang, 0,96 km breit und 80 m tief. Jahrhunderts erstreckte sich der Grosse Aletschgletscher noch rund 2,5 km weiter talabwärts. [117] Zwischen 2000 und 2016 sind, Forschern der Universität Erlangen-Nürnberg zufolge, insgesamt 29 % der Gletschfläche verloren gegangen, es blieben etwa 1300 km², die sich auf etwa 1800 Gletscher verteilten. Dadurch hat sich eine schnell wachsende Lagune gebildet, in der sich Eisberge befinden, die vom Gletscher abbrechen („kalben“). Auch die Gletscher des Glacier-Nationalparks in Montana schwinden rasant. So wurde im Winter 1989/90 an keinem Tag eine Schneehöhe von 30cm oder mehr ge-messen. [132] Die gesamte von Gletschern bedeckte Fläche hat von ca. Ähnlich wie die Gletscher der Schweizer Alpen zogen sich 1980 in den italienischen Alpen (1989 waren dort ca. Seine maximale Ausdehnung erreichte der Gletscher um 1850; etwa 0,5 km länger als 1909. Jahrhunderts ist dieses Wachstum gering. Das Phänomen der Gletscherseeausbrüche ist zwar nicht neu, durch den Gletscherschwund erhöht sich jedoch die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens in vielen Gebirgsregionen. Im Kanton Wallis, an der südlichen Talabgleitung der Berner Alpen, bahnt sich der Große Aletschgletscher seinen Weg durch das Hochgebirge. Der Aletschgletscher ist das größte zusammenhängende Eisgebiet des gesamten Alpenraumes, und ist durch sein enormes Ausmaß schon seit langer Zeit ein Objekt hochrangiger nationaler Relevanz und Wertschätzung. Bis auf einige Gletscher, wie den Taku-Gletscher, die ins Meer münden, gehen praktisch alle Gletscher in Nordamerika zurück. Die Ausdehnungs- und Schrumpfungstendenzen von Gletschern, die sich praktisch nie in einem Ruhezustand befinden, spielen in der Klimaforschung eine bedeutende Rolle. Jul 2019 - Weil Gletscher auf eine Klimaveränderung verzögert reagieren, wird der Aletschgletscher vermutlich auf einen Drittel zurückgehen. [130], In der Nähe des Kilimandscharo-Gipfels befindet sich der Furtwängler-Gletscher. Diese Gletscher beinhalten so viel Wasser wie alle Seen und Reservoirs im Staat Washington zusammen. Doch seit Beginn der Kleinen Eiszeit war der Große Aletschgletscher nicht mehr so klein wie heute (Holzhauser 1995: 103). Diese Gletscher werden eventuell sogar dann verschwinden, wenn die Temperaturen sinken und der Schneefall wieder zunehmen sollte. Die Gletscher folgen weltweit den beobachteten Klima- und Temperaturschwankungen. Je nach Ausrichtung der Hänge ist der Bo- Dann aut die Bettmer- Das gesamte Eisvolumen betrug 2014 etwa 34,3 km³. Die Fliessgeschwindigkeit beträgt ca. John Tyndall schrieb 1860: «Der Aletschgletscher ist der grossartigste Gletscher der Alpen: wir standen über ihm, während die umliegenden Berge reichlich den gewaltigen Strom speisten.» Mit einer Fläche von 81,69 km2 und einer Länge von 22,6 km ist er der grösste und der längste Gl… 250 m verkürzt. So hat der Grosse Aletschgletscher seit 1880 bei der Zunge zirka 400 m an Eismächtigkeit verloren. Der Aletschgletscher ist das größte zusammenhängende Eisgebiet des gesamten Alpenraumes, und ist durch sein enormes Ausmaß schon seit langer Zeit ein Objekt hochrangiger nationaler Relevanz und Wertschätzung. Aletschgletscher, Anm. Auf den Kanadisch-arktischen Archipeln gibt es etliche beachtliche Eiskappen. Jahrhunderts gab es keine merklichen Veränderungen der Niederschlagsmengen. Der Grosse Aletschgletscher. Eine andere für die Klimaforschung wichtige Besonderheit von Gletschern besteht in ihrem hohen Alter. Dieser Trend kehrte sich dann praktisch exakt um, so dass zwischen 1995 und 2004 bis auf drei exponierte Regionen fast überall weniger Schnee fiel, stellenweise bis zu 25 %. Der Klimawandel macht der Schweiz bereits heute zu schaffen. 13ist die Distanz vom Gletscherende zu den Hochstandsmoränen C/D abschätzbar ( ca. In Zusammenarbeit mit Dr. Hanspeter Holzhauser (Geograph und Gletscherforscher) ist das auf diesem Themenweg gelungen. Auf örtlicher Ebene werden in der Schweiz neuerdings Möglichkeiten erprobt, dem Gletscher-Skitourismus eine Perspektive zu erhalten, indem man Gletscherareale zwischen Mai und September mit einem Spezialvlies gegen Sonneneinstrahlung und Wärmezufuhr großflächig abdeckt. Innertropische Gletscher sind anfälliger gegenüber Temperaturschwankungen, Gletscher in den äußeren Tropen reagieren relativ stark auf Niederschlagsschwankungen. Daraus folgt sich verschärfender Wassermangel in bestimmten Regionen. Laut dem Glaziologen Matthias Huss (Leitung Schweizer Gletschermessnetz) hat sich bis 2017 mit einem Rückgang von 1735 km² auf 890 die gesamte Gletscherfläche in der Schweiz halbiert, von 2.150 (1973) Gletschern seien 750 geschmolzen. Oktober 2020 um 11:08 Uhr bearbeitet. Er zeichnet dann eine grosse Rechtskurve und biegt immer mehr nach Südwesten ab, nun durch den Grat des Eggishorns und Bettmerhorns vom Rhonetal getrennt. [57] Einige Gebiete im Himalaya erwärmen sich fünfmal so schnell wie der globale Durchschnitt. Die Gletscher der kanadischen Rocky Mountains sind im Allgemeinen größer und weiter verbreitet als die Gletscher der Rocky Mountains in den USA. Laut Angaben des deutschen Wetterdienstes lag das Jahr 2000 um 1,8 Grad über dem Anfangsjahr der Aufzeichnungen von 1880 und 2009 lag noch um 1,1 Grad höher als 1880. So können Eisbohrkerne aus ihnen gewonnen werden, die mehrere Jahrtausende zurückreichen und Aufschluss über die Entwicklung eines Gletschers und die Klimageschichte geben können. Der größte, der Qori-Kalis-Gletscher, ging zwischen 1995 und 1998 pro Jahr um 155 m zurück. Rückgänge von bis zu 50 % wurden besonders in West- und Ostafrika und im Westen Lateinamerikas gemessen. 32 Allein 2006 büßte er fast 115 m an Länge ein (2007 waren es etwa 32 m). Am weiter unten aufgeführten Beispiel des Kilimandscharo etwa lässt sich so zeigen, dass dessen Gletscher seit über 11.700 Jahren durchgehend existiert haben und heutzutage vom Verschwinden bedroht sind. Auf der Nordseite befindet sich der Rongbuk-Gletscher, welcher jährlich 20 m an Länge verliert. Entlang dieser Linie entspricht die Ablation im Sommer der Akkumulation im Winter. 2005 nahm er nicht mal mehr eine Fläche von 0,01 km² ein, 1940 waren es noch 0,22 km². Das liegt daran, dass in kontinentalen Regionen mit niedriger Luftfeuchte zwar ein beträchtlicher Teil des Gletschereises Ablation durch Verdunstung erfährt, aber dadurch wiederum Verdunstungswärme abgeführt wird. Als was ihm im Weg ist, schleifft er ab. Der unterste Teil des Grossen Aletschgletschers ist weitgehend durch das Geschiebematerial von Seiten- und Mittelmoränen bedeckt. ): Natalie M. Kehrwald, Lonnie G. Thompson, Yao Tandong, et al. Sahebi und Y. Rezaei: Doğukan Doğu Yavaşlı, Compton J.Tucker und Katherine A. Melocikc: Lauren J. Vargo, Brian M. Anderson, Ruzica Dadić, Huw J. Horgan, Andrew N. Mackintosh, Andrew D. King, Andrew M. Lorrey: Wyoming Water Resources Data System Library (1990): Canadian Cryospheric Information Network: Dorothy K. Hall, Bruce A. Giffin, Janet Y. L. Chien: A.Arendt, K.Echelmeyer, W.Harrison, C.Lingle, V.Valentine: G. Casassa, H. Brecher, A. Rivera, M. Aniya: Bijeesh Kozhikkodan Veettil, Shanshan Wang, Sergio Florencio de Souza, Ulisses Franz Bremer, Jefferson Cardia Sim: Antoine Rabatel, Jorge Luis Ceballos, Natan Micheletti, Ekkehard Jordan, Michael Braitmeier, Javier González, Nico Mölg, Martin Ménégoz, Christian Huggel und Michael Zemp: Intergovernmental Panel on Climate Change: Thorsten Seehaus, Philipp Malz, Christian Sommer, Stefan Lippl, Alejo Cochachin, Matthias Braun: Benjamin Morales-Arnao, Stefan L. Hastenrath: William H. Kochtitzky, Benjamin R. Edwards, Ellyn M. Enderlin, Jersy Marino, Nelida Marinque: Christian Yarleque, Mathias Vuille1, Douglas R. Hardy, Oliver Elison Timm, Jorge De la Cruz, Hugo Ramos, Antoine Rabatel: Lonnie G. Thompson, Ellen Mosley-Thompson, Mary E. Davis, Keith A. Henderson, Henry H. Brecher, Victor S. Zagorodnov, Tracy A. Mashiotta, Ping-Nan Lin, Vladimir N. Mikhalenko, Douglas R. Hardy, Jürg Beer: Nicolas J. Cullen, Thomas Mölg, Georg Kaser, Khalid Hussein. In einigen Regionen kommt eine abnehmende Niederschlagsmenge im Winter hinzu, hier kommt es zu einem doppelt negativen Effekt auf die Gletscher: geringere Akkumulation im Winter und erhöhte Schmelzraten im Sommer. März 2002 festgestellt, an dem er mit einer Eisplatte von 3.250 Quadratkilometer Fläche endgültig abbrach. Dieser Rückgang in den letzten 20 Jah-ren bewirkt auch eine starke Abnahme der für den Tourismus wichtigen Anzahl Schneetage von 58 auf nur noch 33 Tage pro Winter. Durch die Schmelze wird er nicht nur kürzer, sondern er verliert auch an Höhe und Masse. So hat der Grosse Aletschgletscher seit 1880 bei der Zunge zirka 400 m an Eismächtigkeit verloren. Nachdem eine große Menge Festlandeis geschmolzen war, stellte sich heraus, dass es sich bei Uunartoq Qeqertoq nicht um eine mit dem Festland verbundene Halbinsel handelt, wie zuvor angenommen worden war. Wiederum hochgerechnet auf alle Gletscher in Alaska bedeutet dies ein Volumenverlust von 96 ± 35 km³ pro Jahr. Rückgang der Gletscher ... der große Aletschgletscher, … der sehr stark zurückgegangen ist …Min 12:08 sicher eine Kombination der natürlichen Klimavariabilität und eine erste Reaktion von Eisköpern und Gletschern auf die Erwärmung. [170] Bei einem Meeresspiegelanstieg um 1 m müssten nicht nur sie, sondern insgesamt 70 Millionen Menschen in Bangladesch umgesiedelt werden, falls bis Ende des Jahrhunderts nicht in Küstenschutz investiert wurde. [136] Auf dem Gipfel des Puncak Trikora, mit 4.750 m Höhe der zweithöchste Berg Neuguineas, existierte ebenfalls eine kleine Eisdecke, die schon zwischen 1939 und 1962 vollständig verschwand.[137]. Der Aletschgletscher ist der grösste Gletscher der Alpen - und zentraler Bestandteil des Unesco-Welterbe-Gebiets Jungfrau-Aletsch. Auch die Hitzewelle 2015 in Europa wird mit dieser Entwicklung erklärt. 5) zeigt sich der kleinere Vorstoß vor 1920, der auf sowohl kalte als auch niederschlagsreiche Sommer zurückzuführen ist. An der Westküste Nordamerikas verläuft die Kaskadenkette von Vancouver (Kanada) bis in den Norden Kaliforniens. Gletscherläufe bedrohen Siedlungen und Menschen, besonders am Río Santa, unterhalb der Cordillera Blanca, wo es immer wieder zu katastrophalen Ausbrüchen von Gletscherseen kam. Besonders stark schmolz auch der White-Chuck-Gletscher: Seine Fläche verringerte sich von 3,1 km² im Jahr 1958 auf 0,9 km² im Jahr 2002. Wird der Wasserdruck zu groß, kann der Damm plötzlich brechen, wobei große Mengen Wasser freigesetzt werden und katastrophale Überschwemmungen verursacht werden können (Gletscherlauf). [49][3], Zwischen 1850 und 2016 haben die Pyrenäengletscher knapp 90 % ihrer Fläche verloren: Sie ging von insgesamt 20,6 km² auf nurmehr 2,4 km² zurück. Bei einem Klimawandel können sich sowohl Lufttemperaturen als auch der Niederschlag in Form von Schnee verändern und damit die Massenbilanz verschieben. Würde sie auf einmal abbrechen, käme es zu einem gigantischen Bergsturz. Außerdem wurde er im Mittelteil seit 1907 um 27 % (≈ 150 m) dünner. Larsen A löste sich bereits im Januar 1995 auf, Larsen C ist derzeit anscheinend stabil. Zur Feier gibt es ein Psychogramm aus Fragen, die wir 83 Experten zwischen 8 und 81 Jahren gestellt haben. Das durchschnittliche Wachstum betrug 300 m pro Gletscher und ist damit deutlich geringer als der beobachtete massive Rückgang. Die nachfolgende eingehendere Bestandsaufnahme des weltweiten Gletscherschwunds ist dreiteilig gegliedert in mittlere Breiten, tropische Zone und Polarregion. [181], Beim Abschmelzen der Gletscher brechen in Gebieten mit hoher Reliefenergie wie dem Himalaya oder den Alpen unablässig Felsen und Geröll ab. Urs P. Gasche / 18. Nicht nur in den Alpen, sondern auch in anderen Gebieten Europas schwinden die Gletscher. Einen großen Einfluss haben auch Oberflächengröße, Beschaffenheit des Untergrundes, Hangneigung und Talform von Talgletschern, Wind und Luv/Lee-Effekte sowie Verhalten von Gletscherschmelzwassern, um nur die wichtigsten Faktoren zu nennen. Seit 2000 gehen von den 40 Gletschern der Vatnajökull-Eiskappe alle bis auf einen zurück. Hanspeter Holzhauser, Michel Magny, Heinz J. Zumbuühl: Anne Hormes, Benjamin U. Müller, Christian Schlüchter: U. E. Joerin, T. F. Stocker, C. Schlüchter: Martin Grosjean, Peter Suter, Mathias Trachsel, Heinz Wanner: Michael Zemp, W. Haeberli, M. Hoelzle, F. Paul: Swiss Federal Institute of Technology Zurich: Bjarne Kjøllmoen, Liss M. Andreassen, Hallgeir Elvehøy, Miriam Jackson, Arve M. Tvede, Tron Laumann, Rianne H. Giesen: T. Bolch, A. Kulkarni, A. Kääb, C. Huggel, F. Paul, J. G. Cogley, H. Frey, J. S. Kargel, K. Fujita, M. Scheel, S. Bajracharya, M. Stoffel: William K M Lau, Maeng-Ki Kim, Kyu-Myong Kim, Woo-Seop Lee: M. Maurer, J. M. Schaefer, S. Rupper, A. Corley: Sandeep Chamling Rai, Trishna Gurung et al. Seit 1980 sind 965 m geschmolzen. Der Schoolroom-Gletscher, der etwas südwestlich des Grand Teton (4.197 m), des höchsten Bergs des Grand-Teton-Nationalparks, liegt, wird vermutlich bis 2025 abgeschmolzen sein. Seit Mitte des 19. [21] Der gegenwärtige rapide, in allen Gebirgsregionen der Welt beobachtbare Rückgang in einer Zeit, in der die Änderung der Erdbahnparameter eher Gletschervorstöße begünstigt, ist für das Holozän sehr ungewöhnlich und deutliches Zeichen der gegenwärtigen menschenverursachten Klimaveränderungen.[22]. 180 Millionen Menschen wären betroffen, und 1,1 Billionen Dollar Schäden an zerstörtem Besitz wären nach heutigen Zahlen zu erwarten. Die letzten 3000–5000 Jahre blieb er dagegen relativ stabil. Im Vergleich von Messungen aus dem Zeitraum von 2002 bis 2004 hat sich der Gletscherschwund zwischen 2004 und 2006 verdoppelt, also in nur zwei Jahren. So sammeln sich am Himalaya auf den Gletschern die Schneemassen verstärkt im Sommer während des Monsun an. Damals war der Grosse Aletschgletscher rund drei Kilometer länger als heute. Die nördlichen Skanden im Norden Schwedens erreichen eine Höhe von bis zu 2.111 m (Kebnekaise). Jahrhunderts. [19][20], Als initialer Auslöser für den Gletscherrückgang ab 1850 kann, zumindest in den Alpen, eine Senkung der Albedo der Gletscher durch im Zuge der Industrialisierung freigesetzte Rußpartikel angenommen werden. Nur noch zwei, am Ararat und Uludoruk, hatten eine Fläche von mehr als 3,0 km². Zum einen sind die Tropen der wärmste Bereich der Erde. Die meisten Gletscher dieses Eisfeldes haben seit 1973 an Länge verloren. Wird der gesamte Kontinent betrachtet, besteht wenigstens seit den 1950er Jahren keine dauerhafte und signifikante Veränderung des Schneefalls. 0,96 km² zusammengeschmolzen. Szenarien für das 21. Der Kilimandscharo ist mit 5.895 m der höchste Berg Afrikas. Seit Anfang der 1980er-Jahre hat sich die Abschmelzgeschwindigkeit drastisch erhöht und in jeder Dekade schwanden die Gletscher schneller als in der vorherigen. Stark ging auch der Skilak-Gletscher zurück: Zwischen 1973 und 2002 zog sich dieser Gletscher, der in einen See mündet, um etwa 3,8 km zurück. Als Ursache für den Rückgang des Gletschers wird vor allem ein beträchtlicher Rückgang der Niederschlagsmenge am Kilimandscharo seit 1880 genannt. Journal of Glaciology (2009), 55, 422-430. Mit zunehmender Wassermenge steigt in der Regel die Gefahr, die von einem Gletscherlauf ausgeht.[184]. Der Massenverlust hat sich in den letzten Jahrzehnten wahrscheinlich beschleunigt. Ring, R. Gilbert, M. Prentice: A.J. Diese machen eine verlässliche Modellierung von Veränderungen in der Zukunft sehr schwierig. Jahrhundert normal waren. [151] Zwischen 1960 und 1999 hat die Devoneiskappe hauptsächlich durch Verdünnung 67 ± 12 km³ Eis verloren. [145] Auch der benachbarte Thwaites-Gletscher verliert an Masse und Länge. Der Ursprung des Grossen Aletschgletschers liegt in der rund 3800 m hoch gelegenen Jungfrau-Region. Während um 1850 noch 1.735 und 1973 noch 1.307 km² vergletschert waren, gab es Ende 2010 noch 1.420 Einzelgletscher, welche eine Fläche von nur noch 944 km² einnahmen. [30] Nach dem Bericht zum Zeitraum 1995–2000 gingen in den Alpen in diesem Fünf-Jahres-Zeitraum 103 von 110 untersuchten Gletschern in der Schweiz, 95 von 99 Gletschern in Österreich, alle 69 Gletscher in Italien und alle 6 Gletscher in Frankreich zurück. [2] Betroffen sind davon bis auf wenige Ausnahmen alle Regionen, von den Tropen über die mittleren Breiten bis zu den polaren Eiskappen. 35 Mal brach der Eisstausee im 17. [186] Zwischen 1985 und 1995 haben in Nepal weitere 15 größere Gletscherseen ihre Wälle durchbrochen. In Indien hängt die Landwirtschaft des gesamten Nordteils vom Schicksal der Gebirgsgletscher ab. [3] Direkt zu erkennen ist dies an Gemälden, Zeichnungen oder alten Fotografien. Neue Datenanalysen zeigen, dass stationäre Jetstreams seit dem Jahr 2000 fast doppelt so häufig auftreten wie früher 11) Proceedings of the US National Academy of Sciences [PNAS]. [123] Von 1984 bis 1998 hat sich ein Teil der Gletscher um ca. CH - 3984 Fiesch. [67] Von 1995 bis 2005 wich die Gletscherstirn um 176 m zurück.[55]. Der Damm verhindert das Abfließen des Schmelzwassers, so dass hinter ihm ein fortlaufend größer und tiefer werdender Gletschersee entsteht. Seit 1850 hat sich die Gletscherzunge um 3 Kilometer zurückbewegt: ... 1880 1890 1900 1910 1920 1930 1940 1950 1960 1970 1980 1990 2000 2010 –3000 –2000 –1000 0. Die Studie bringt nach Meinung der ... Rückgang des erma- nenten Bode ostes. In der ersten Hälfte des 20. ... Rückgang in Metern 2017. [81], Einige Gletscher, erwähnenswert sind der Fox- und der Franz-Josef-Gletscher, haben sich periodisch, besonders in den 1990er-Jahren, ausgedehnt. [144] Der Volumenverlust des Gletschers hat sich in den letzten zehn Jahren vervierfacht: Von −2,6 ± 0,3 km³ pro Jahr (1995) auf −10,1 ± 0,3 km³ pro Jahr im Jahre 2006. Forschungsstationen gibt es seit 1937 auf dem Jungfraujoch und seit 1976 auf der Riederfurka oberhalb der Riederalp. Der Hansbreen-Gletscher auf Spitzbergen z. Jahrhunderts eher zunehmen denn abnehmen und somit den Anstieg des Meeresspiegels mindern. Genau betrachtet besteht das Larsen-Schelfeis aus drei einzelnen Schelfen, die verschiedene Bereiche an der Küste bedecken. Im Jahr 1880 begann man mit den Messungen am Grossen Aletschgletscher. Eine Erwärmung um 5 °C könnte praktisch jeden alpinen Gletscher verschwinden lassen.[39]. Ab 1940 blieben die Durchschnittstemperaturen relativ stabil oder sanken leicht, worauf die meisten Gletscher mit relativem Stillstand oder Wachstum reagierten. Seit 1880 messen sie die Ausdehnung und Veränderung der 121 grössten Gletscher. Einer Schätzung zufolge sind 800.000 Menschen zumindest teilweise auf Schmelzwasser der Gletscher angewiesen. Außerdem würde sich durch den Landverlust und die Erhöhung des Salzgehaltes im Boden die Reisernte halbieren mit schweren Folgen für die Nahrungssicherheit. 228 km² ab. Die Penny- und Barneseiskappen haben sich zwischen 1995 und 2000 jährlich in geringeren Höhen (unter 1.600 m) um über 1 m verdünnt. Auch hinsichtlich der zu erwartenden Folgen eines fortgesetzten Abschmelzungsprozesses ergeben sich für die künftigen Lebensbedingungen von Menschen spezifische Unterschiede. Der Grosse Aletschgletscher weist beachtliche Eisdicken auf. Insgesamt ist in Nordamerika eine Fläche von etwa 276.000 km² vergletschert. Seit den 1980er-Jahren haben sich unzählige kleine Gletscherseen hinter den Endmoränen vieler Gletscher gebildet. In seinem Hochstadium während der Kleinen Eiszeit um die Mitte des 19. Schmelzende Gletscher haben mit 0,77 (± 0,22) mm hierbei einen wesentlichen Anteil. 212 oder 87 % der Gletscher gingen zurück und zwar im Durchschnitt um insgesamt 600 m von 1953 bis 2003. Durch Zählung der Jahresringe der geborgenen Stämme kann sogar der Zeitraum bestimmt werden, während dessen der Aletschgletscher den Fundort nicht erreicht hat. August 1985 der Dig Thso durch und verursachte eine bis zu 15 m hohe Flutwelle, die fünf Menschenleben forderte, 14 Brücken, ein kleines Wasserkraftwerk und viele Wohnhäuser zerstörte. Die Gletscher in den Alpen ziehen sich heute zudem schneller zurück als noch vor einigen Dekaden: So verlor der Triftgletscher von 2002 bis 2005 500 m oder 10 % seiner vorherigen Länge. [56] Wie andere Gletscher weltweit schwinden die asiatischen Gletscher schnell. Auch der Morteratschgletscher schwindet: Seit dem Anfang der jährlichen Längemessungen 1878 verlor er bis 1995 etwa 2 km seiner Länge. Der Gletscherschwund steht insbesondere in Zusammenhang mit der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung. Große Teile der landwirtschaftlichen Wasserversorgung in der Trockenzeit werden durch Schmelzwasser sichergestellt. [168], Auch ohne das Verschwinden der Eisschilde sind die Folgen für die betroffenen Menschen dramatisch. Gerne beantworten wir Ihre Anfragen auf: info@bergsteigerzentrum.ch Diese Wärme fehlt dann, um das Gletschereis zum Schmelzen zu bringen. Beide Gletscher ziehen sich seit 2009 wieder stark zurück und waren um das Jahr 2015 über 3 km kürzer als zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Als Ursache für den Rückgang des Gletschers wird vor allem ein beträchtlicher Rückgang der Niederschlagsmenge am Kilimandscharo seit 1880 genannt. Effektiver Küstenschutz kostet Berechnungen zufolge in mehr als 180 der weltweit 192 betroffenen Länder bis zum Jahr 2085 weniger als 0,1 % des BIP, kräftiges Wirtschafts- und nur moderates Bevölkerungswachstum in den zugrundeliegenden Szenarien vorausgesetzt.[173]. Die Fotografien demonstrieren deutlich den Rückgang des Gletschers seit 1938. Einer von ihnen ist der Columbia-Gletscher in der Nähe von Valdez. Dies verursachte regional kühlere Sommer und mehr Niederschlag in Form von Schnee.[83]. Von dem Gletscher kalben Eisberge in die Prince William Sound Bucht. Aufgrund ihrer südlichen Lage in meist geringer Höhe und ihrer kleinen Fläche sind die Pyrenäengletscher durch den Klimawandel besonders verwundbar. Die relative Trägheit in seinen Reaktionen auf Klimaschwankungen macht den Aletschgletscher auch zu einem idealen Untersuchungsobjekt zur Erforschung der Klimaentwicklung im Alpenraum.

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